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Rosa Strippe e.V. Newsletter - Ausgabe 8, 2012 vom 08.08.2012
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Wenn die Seele
verwundet ist - hilfreiche Psychotherapien für Lesben und Schwule
Beratungsreihen
und Psychotherapieberatung durch die Rosa Strippe e.V.
Informationen
des Verbandes von Lesben und Schwulen in der Psychologie
So erreichen Sie das Beratungsteam der Rosa Strippe
e.V.
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Selbstverständlich
ist es, bei einer körperlichen Erkrankung eine Ärztin oder einen Arzt
aufzusuchen, wenn Hilfe nötig ist. Noch immer jedoch nicht es nicht selbstverständlich,
auch bei psychischen oder psychosomatischen Erkrankungen geeignete Hilfen zu
erhalten.
Lesbischsein oder Schwulsein selbst ist keine psychische Erkrankung oder in
irgendeiner Weise behandlungsbedürftig. Dennoch kommen auch Lesben und
Schwule in Lebenssituationen, in denen eine Beratung oder eine Therapie für
sie hilfreich sein kann.
Homosexuell zu sein bedeutet in unserer Gesellschaft, einer Minderheit
anzugehören. Das erfordert oft, bestimmte Fähigkeiten zu entwickeln, um
bestehenden Vorurteilen und Diskriminierungen entgegentreten zu können. Im
Rahmen des eigenen Coming-outs geht es darum herauszufinden, wie Lesben und
Schwule mit ihrer sexuellen Orientierung umgehen wollen, wie sie mit ihren
Familienangehörigen, mit ihren Kolleginnen und Kollegen am Arbeitsplatz, mit
ihren Freundinnen und Freunden im Verein, in der Gemeinde oder an anderen
Orten, an denen sie ihre Freizeit verbringen, über sich sprechen wollen. Oft
sind Hilfen und eine vertrauensvolle Umgebung nötig, wenn Lesben und Schwule
mit Ablehnung konfrontiert werden.
Ein erster Schritt kann der Weg in eine Beratungsstelle sein, in der die
eigene sexuelle Orientierung als Lesbe oder Schwuler selbstverständlich
akzeptiert und nicht in Frage gestellt wird. Deshalb fördert das Land NRW
fünf psychosoziale Beratungsstellen für Lesben, Schwule und deren Angehörige,
weil die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Beratungsstellen über eine
entsprechende Kompetenz verfügen, die sie zu Expertinnen und Experten für
lesbisch-schwule Lebenswelten macht.
Wir bieten Lesben und Schwulen mit psychischen Beeinträchtigungen neben dem
telefonischen und persönlichen Erstgespräch auch die Begleitung in Beratungsreihen
mit mehreren Gesprächen an.
Wenn psychotherapeutische Hilfen nötig sind, beraten wir Lesben und Schwule
dabei, geeignete Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten zu finden, die
mit der Lebenssituation von Lesben und Schwulen vertraut sind und die sich in
ihrer Aus- und Weiterbildung mit dem Thema sexuelle Orientierungen
beschäftigt haben. Eine Liste mit Adressen aus dem Ruhrgebiet kann in unserer offenen Sprechstunde, montags bis
donnerstags von 16.00 bis 20.00 Uhr abgeholt oder per Post
abgerufen werden.
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Option B
bitte: Einzelfahrschein - ein Buch über das Leben im falschen Körper
Miriam Kassner bei youtube
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Sie ist überglücklich und
genießt es, Frau zu sein. Doch so ging es Miriam nicht immer. Nach 15 Jahren
der Geheimhaltung, in der sie schauspielerisches Talent bewies um den "Mann"
vorzugaukeln, entschließt sie sich 2007 dem Dasein im falschen Körper "Ade!"
zu sagen. Über diese aufregend emotionale Reise in ein neues Leben berichtet
die 32jährige Autorin aus Ennepetal nun in ihrem autobiographischen
Erstlingswerk: "Miriam Kassner - Option B
bitte: Einzelfahrschein".
Die vielen positiven Reaktionen ihrer Mitmenschen waren vorbildlich. Und so
kann Miriams Berichterstattung darüber nicht nur Betroffenen in ähnlichen
Situationen helfen, sondern auch Angehörigen, Freunden und Kollegen eine Art
Leitfaden sein. Sie beschreibt ihre ehrliche Gefühlswelt frei von
Selbstmitleid und paart Fakten mit Witz und Ironie. Ihr eigener Stil
vermittelt Leserinnen und Lesern, ganz nah dran zu sein. Miriams Ziel ist es,
damit einen kleinen Teil beizusteuern, dem Schubladendenken entgegenzuwirken.
Die Lesung durch Shari Littmann und Dominik Hertrich findet in Anwesenheit der Autorin Miriam Kassner am Samstag, dem 25.08.2012 ab 18.00 Uhr im café freiRAUM.
statt. Der Eintritt ist frei. Spenden zur Unterstützung unsere Reihe Bildung und Kultur sind herzlich willkommen.
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Sommerkino
im café freiRAUM.
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Noch drei Mal startet jeweils
montags ab 19.00 Uhr unser lesbisch-schwules Sommerkino im café freiRAUM. Der Eintritt ist
frei, so dass wir an dieser Stelle aus rechtlichen Gründen nicht mit dem
Titel der Filme werben dürfen. So viel jedoch sei an dieser Stelle schon
verraten: Am 13.08.
geht es geht um die Dreiecksgeschichte einer Frau zwischen Mann und Frau in
einer Komödie, die 2008 aus England zu uns kam. Am 20.08. erzählt abermals eine
Dreiecksgeschichte das Berliner Leben eines Mannes zwischen Frau und Mann,
eine deutsche Filmproduktion aus dem Jahr 2010. Die Reihe führt uns am 27.08.
zurück in die Filmgeschichte, genauer, ins Jahr 1939 - eine phantastische
Geschichte mit einem kleinen Mädchen, einer Vogelscheuche, einem Blechmann
und einem feigen Löwen.
Wer vorab die Titel wissen möchte, bekommt weitere Informationen an unserer
Hotline (02 34) 194 46 - montags bis donnerstags von 18.00 bis 20.00 Uhr.
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Verqueeres Tagebuch
Infos zum Mitmachen
Verqueere
Welten 2010/2011
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Auch in diesem Jahr geht es
in der Rosa Strippe von Juli bis Dezember "verqueer"
zu.
Das Projekt "Verqueeres Tagebuch" ist
gestartet und geht ab dem 01.09. auf die praktische Reise.
"Verqueeres Tagebuch" wird aus Mitteln
des Kinder- und Jugendförderplanes des Landes Nordrheinwestfalen finanziert
und ist ein Jugendvideoprojekt, dass sich an junge Lesben, Schwule,
Bisexuelle, trans* und queere
Menschen im Alter von 14 – 27 Jahren richtet.
Darum geht es: Authentisch aus dem eigenen Leben berichten, für den Zeitraum
von einer Woche mit einer Kamera experimentieren, Situationen aus dem eigenen
Alltag und dem Alltag von Freunden filmen. Nach einer Woche schicken die
Teilnehmenden die Kamera an gute Bekannte und/oder Freundinnen weiter. Die
entstanden Clips werden hochgeladen, geschnitten und auf verschiedenen
Plattformen und der entstehenden Homepage zu sehen sein.
Begleitet wird das Projekt von Marta Grabski und
Sebastian Schwarz.
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Termine
Zeche
Bochum
BO-YS
Randale und Liebe
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Unsere Monatskalender für August
und September finden Sie an gewohnter Stelle auf unserer Homepage. Besonders
empfehlen möchten wir dieses Mal:
Ratz &
Rübe, die Gruppe für Regenbogenfamilien und solche die es werden
wollen, trifft sich wieder am kommenden Sonntag, dem 12.09. ab 15.00 Uhr im
café freiRAUM.
Andere schwule Männer kennenlernen, einen gemeinsamen Abend verbringen -
dafür öffnet das "café POTT" am
Samstag, dem 18.08. ab 19.30 Uhr wieder seine Pforten.
ZECHEqueergestreift heißt es am Sonntag, dem 26.08. ab 14.00 Uhr in
der Zeche Bochum, Prinz-Regent-Str. 50-60. Wir laden ein zur ersten Open Air
Party mit zwei Areas zum Tanzen, einer Cocktailbar, einer Clubbing Zone und
einem Biergarten. Der Erlös kommt unserer Beratungsarbeit zugute.
Mit dem Partyklassiker BO-YS am Samstag, dem 01.09. ab 22.00 Uhr im
Kulturzentrum Bahnhof-Langendreer, Wallbaumweg 108 in Bochum Langendreer
und dem Newcomer "Randale und Liebe" am Freitag, dem 07.09. ab
22.00 Uhr im Druckluft, Am Förderturm 27 in Oberhausen starten wir
in den Spätsommer.
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Zu guter
Letzt…
Rosa Strippe
e.V.
Kortumstraße 143
44787 Bochum
Büro (0234) 640 46 21
Beratung (0234) 194 46
Fax (02 34) 516 57 67
info@rosastrippe.de
www.rosastrippe.de
Verantwortlich
für diesen Newsletter:
Markus Chmielorz, Dipl.-Päd.
Wir bedanken uns für Ihr Interesse an unserem Newsletter. Wenn Sie keine
Nachrichten mehr von uns bekommen wollen, dann schicken Sie diese Ausgabe des
Newsletters an uns zurück - ergänzen Sie bitte in der
"Betreff:"-Zeile "ABMELDEN". Wir werden Sie dann aus
unserem Verteiler nehmen.
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Am vergangenen Wochenende
wurde sie auch auf dem Christopher Street Day in Essen präsentiert, die neue
Kampagne "anders
und gleich – Nur Respekt Wirkt" - sie ist "eine zeitgemäße Fortführung der
ehemaligen NRW-Kampagne 'Andersrum ist nicht verkehrt - Lesben und Schwule in
NRW'". In Absprache und Kooperation mit dem Fachreferat im Ministerium
für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW und den übrigen
Nicht-Regierungsorganisationen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transsexuellen,
Transidenten und Intersexuellen setzt die LAG Lesben
in NRW e.V. das Ziel um, das da mehr Akzeptanz, mehr Gleichberechtigung und
mehr Selbstbewusstsein heißt.
Die Ablehnung von anderen sexuellen und geschlechtlichen Orientierungen sind
Alltag in NRW. Ein großer Teil der Ratsuchenden, die zu uns in die
Beratungsstelle finden, sprechen von Homo- und Transphobie,
mit der sie konfrontiert sind.
"Miteinander kann so leicht sein", ist ein Motiv, mit dem die
Kampagne wirbt, und die auch als elektronische Postkarte
verschickt werden kann.
Wir wünschen allen einen erholsamen Sommer
- für das Team der Rosa Strippe e.V. grüßt herzlich
Markus Chmielorz
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